Mit einem ausverkauften Auftaktkonzert im Kloster Machern bei Bernkastel-Kues ist das Mosel Musikfestival am zurückliegenden Donnerstag (23. Juli) in die Saison 2026 gestartet. Tags darauf folgte die Festival-Eröffnung in Trier mit einem Konzert des preisgekrönten Kammerorchesters Basel sowie dem Mandolinen-Virtuosen Avi Avital in der ehemaligen Abteikirche St. Maximin. Bis zum 3. Oktober präsentiert das älteste und größte Festival seiner Art in Rheinland-Pfalz fast 50 Veranstaltungen mit hochkarätigen Künstler:innen, Orchestern und Ensembles.
Für ihren Auftritt am Entstehungsort des Mosel Musikfestivals bei Bernkastel-Kues erhielten Grammy-Nominee Avi Avital und der Jazz-Pianist Omer Klein vom begeisterten Publikum Standing Ovations und bedankten sich mit zwei Zugaben. Nach diesem gelungenen Auftakt in die neue Saison 2026 lässt das älteste und größte Festival seiner Art in Rheinland-Pfalz den gesamten Sommer über und bis zum 3. Oktober fast 50 Konzerte entlang des Moseltals von Luxemburg bis Koblenz erklingen. Für das vielfältige Programm konnten große und namhafte Orchester sowie erstklassige Ensembles und Instrumentalist:innen gewonnen werden, die erneut ein breites musikalisches Spektrum präsentieren: klassische Werke, internationaler Jazz sowie genre-übergreifende Stile, die den Einfluss verschiedener Kulturen verschmelzen und Musik neu interpretieren. Exemplarisch dafür stand auch das große Eröffnungskonzert am Freitag, 24. Juli, in der ehemaligen Abteikirche St. Maximin in Trier, das das Kammerorchester Basel gestaltete - ebenfalls mit dem Mandolinen-Virtuosen Avit Avital und dem gemeinsamen Programm "Esprit français".
Denn charakteristisch für das Mosel Musikfestival bleiben die außergewöhnlichen Spielstätten und Konzertorte - vom Dom bis zur Pfarrkirche, Schlösser und Welterbestätten, Spitzen-Weingüter der Region und einmalige Kulissen für Open-Airs an den Sommerabenden. So war ebenfalls am Eröffnungswochenende die irische Ausnahmestimme Wallis Bird gemeinsam mit "Spark - die klassische Band", in den Moselauen von Bernkastel-Kues zu erleben. Die sechs Musiker:innen blickten am Sonntag, 26. Juli, in ihrem Programm "Visions of Venus" auf das reiche, farbenfrohe Klanguniversum, das von visionären Frauen vom Mittelalter bis heute geschaffen wurde und boten mit Hingabe, Leidenschaft und einer individuellen Note aufregende und fantasievolle Neuinterpretationen.
